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G E S C H I C H T E U N D K O L O N I A L E V E R G A N G E N H E I Tvb Lingen. Das heutige Tansania bildete gemeinsam mit Burundi und Ruanda von 1885 bis 1918 die deutsche Kolonie Deutsch-Ostafrika. Wenn auch nur vereinzelt finden sich heute noch Überreste aus dieser Kolonialzeit – zum Beispiel in der Hafenstadt Bagamoyo, welche bis 1890 Hauptstadt dieser größten und bevölkerungsreichsten deutschen Kolonie war. |
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K I R C H E N P A R T N E R S C H A F TAuch heute gibt es zahlreiche Kontakte und Beziehungen zwischen Deutschland sowie speziell dem Emsland und Tansania: Zum Beispiel wurde 1913 das Passagier- und Dampfschiff Graf Götzen auf der Papenburger Meyer-Werft für diese Kolonie gebaut – dieses Schiff verkehrt noch heute unter dem Namen Liemba auf dem Tanganjikasee. Verewigt wurde dieses Schiff u.a. im amerikanischen Spielfilm „African Queen“ und aktuell im Buch „Eine Frage der Zeit“ von Alex Capus. Einige Papenburger Bürger setzen sich derzeit für eine Rückkehr des Schiffes ins Emsland ein. |
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V O R T R A G M I T C A R S T E N V A N B E V E R NUnd es gibt seit 1988 zwischen dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Emsland-Bentheim und dem Kirchenkreis Kondoa im zentraltansanischen Hochland eine Partnerschaft – im Rahmen dieser Partnerschaft bereiste Carsten van Bevern, Redakteur der Lingener Tagespost, im vergangenen Jahr Tansania. Über diese Fahrt, das Leben vor Ort und die Christianisierung des Landes, aber auch die Geschichte und koloniale Vergangenheit Tansanias wird der Journalist am kommenden Mittwoch auf Einladung des Lingener Heimatvereins im Professorenhaus im Rahmen eines Diavortrages berichten. |
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Lesung mit Michael Sänger |
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