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A U F D E N S P U R E N E M S L Ä N D . A U S W A N D E R E R I N D E N U S ADas Thema Auswanderung übt auch heute noch auf viele Menschen eine starke Faszination aus. Das bewies die große Zahl interessierter Zuhörer anlässlich eines Vortragsabends im Saal Timmer. Eingeladen hatte der Arbeitskreis Lingener Familienforscher. Der Arbeitskreis unter Leitung von Dr. Ludwig Remling und Joachim Schulz hatte diese Veranstaltung mit Unterstützung des Heimatvereins Lingen organisiert. Besonderer Dank galt daher der neuen 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Lingen, Johanna Rickling. |
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I N D E U T S C H - A M E R I K A N I S C H E N N E T Z W E R K E NAls fachkundigen Referenten hatten die Organisatoren den Amerikaexperten Wolfgang Dreuse aus Osnabrück eingeladen, der Vorstandsmitglied im Deutsch-Amerikanischen Freundeskreis Melle ist und in Netzwerken mitarbeitet, die sich mit der Förderung von US-Städtepartnerschaften und der Erforschung des Auswandererphänomens befassen. Mit einer gelungenen Präsentation folgte Dreuse den Spuren nordwestdeutscher Auswanderer von Ems und Hase. |
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E M S L Ä N D E R S I E D E L T E N I N M I S S O U R I U N D I L L I N O I SSehr viele Emsländer siedelten sich in den ländlichen Gebieten von Missouri und Illinois an, sowie in einigen der umliegenden US-Staaten. Dreuse schilderte die Einzelschicksale emsländischer Auswandererfamilien ebenso wie die steilen Karrieren einzelner Auswanderer. Ein bekannter Lingener Auswanderer war Hermann Hülmann (amerikanisch Herman Hulman), der in der Stadt Terre Haute, Indiana ein großes Handels- und Industrieunternehmen aufbaute. Da fast jeder Emsländer unter seinen Vorfahren Verwandte hat, die zwischen 1830 und 1900 nach Amerika ausgewandert sind, fachsimpelten die Zuhörer in der Diskussion lebhaft über mögliche Datenquellen. |
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W I E F I N D E I C H M E I N E N A M E R I K A N I S C H E N C O U S I N ?war eine der meist diskutierten Fragen. Das Staatsarchiv Osnabrück hat einen umfangreichen Datenbestand mit über 27.000 Auswanderern der Region. Der Raum Lingen ist gut erforscht durch das Buch von Walter Tenfelde, so Stadtarchivar Dr. Ludwig Remling. Das vom Heimatverein Lingen herausgebrachte Buch „Auswanderungen und Auswanderer aus dem ehemaligen Kreise Lingen“ kann übrigens auch heute noch erworben werden. |
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Hauptversammlung 2008 im Gasthof Thien |
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