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History

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Familienforschung

Familienforschung aktuell

Der Heimatverein wurde 1963 gegründet. Er nannte sich zunächst „Heimatverein für den Kreis Lingen“; seine Tätigkeit erstreckte sich über das gesamte damalige Kreisgebiet. Nach der Gebietsreform gab er sich 1978 den Namen „Heimatverein für das Lingener Land“. Eine erneute Umbenennung erfolgte 1986. Entsprechend seinem vorrangigen Tätigkeitsgebiet nennt sich der Verein seitdem „Heimatverein Lingen (Ems)“. Der Heimatverein Lingen (Ems) hat heute ca. 479 Mitglieder.

Die Erforschung der regionalen Geschichte fördert der Heimatverein auf verschiedene Weise. Er unterstützt die Drucklegung und Verbreitung heimatkundlichen Schriften durch finanzielle Zuschüsse oder tritt selbst als Herausgeber auf. Viele Mitglieder arbeiten als aktive Heimatforscher in verschiedenen Arbeitsgruppen mit. Umfangreich ist die Liste der Bücher und Aufsätze, die in den vergangenen Jahrzehnten veröffentlicht wurden. Regelmäßig veranstaltet der Heimatverein zusammen mit dem Stadtarchiv den „Tag der Lingener Geschichte“. Zahlreiche schriftliche und gegenständliche Zeugnisse du Heimatgeschichte wurden durch den Heimatverein und seine Mitglieder dem Emslandmusem Lingen und dem Stadtarchiv Lingen übergeben und stehen dadurch der Allgemeinheit zur Verfügung.

50 Jahre Tierschutzverein Lingen

50 Jahre Tierschutzverein Lingen

Der 1976 offiziell ins Vereinsregister eingetragene Tierschutzverein Lingen setzte sich von Beginn an unter hohem ehrenamtlichem Einsatz für das Wohl herrenloser und verwahrloster Tiere ein. Nach jahrzehntelangen Notlösungen auf dem städtischen Bauhof und einem viel zu kleinen Domizil am Horstweg konnte 2006 schließlich das moderne Tierheim am Husarenweg eröffnet werden. Im Jahr 2026 blickt die Institution damit stolz auf ihr 50-jähriges Vereinsbestehen sowie das 20-jährige Jubiläum ihres heutigen Standorts zurück.

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Johann Michael von Loen

Johann Michael von Loen

Johann Michael von Loen (1694–1776), der Großonkel Goethes und ein hochgebildeter preußischer Geheimrat, sorgte im 18. Jahrhundert europaweit für Aufsehen. Mit seinem umstrittenen Werk „Die einzige wahre Religion“ forderte er vehement den Zusammenschluss aller christlichen Konfessionen.

Die daraus resultierenden heftigen Anfeindungen in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main veranlassten ihn 1752, als Regierungspräsident in die Provinz nach Lingen zu wechseln. Seine Hoffnungen auf eine friedvolle Zeit erfüllten sich dort jedoch nicht: Er erlebte vier Jahre lang französische Geiselhaft während des Siebenjährigen Krieges, erblindete fast vollständig und verstarb schließlich 1776 fernab der Frankfurter Gelehrtenwelt.

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Bramsche

Bramsche

Bramsche – heute der flächenmäßig größte Ortsteil von Lingen – blickt auf eine Siedlungsgeschichte zurück, die von Großsteingräbern der Jungsteinzeit bis zur Eingemeindung im Jahr 1974 reicht.

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